STEINHUDE: Das Steinhuder Meer – submit to our fate

The sun is setting over the hill
The waters murmer low

the people eyes is curiously
as though ‚t were time to go

but we sit there enchanted
never dreaming of time

Putting our thoughts of the future
Into most beautiful (!) rhyme

Is it the noise of the waters
the sun shining down on our heads

that suddenly makes us realize
We must hurry home to our beds?

Whe cheer of the voices of nature,
it suddenly dawns on our brain

that if we don’t hurry ourselves
we shall certainly miss the brain.

We close our books,
submit to our fate

and reach Hannover 
Hungry and late!

Abschalten, relaxen, chillen … was auch immer. Eine unbekannte Hand schwärmt im April 1902 vom Steinhuder Meer und sie oder er hätte fast den Zug verpasst, um wieder nach Hannover zu kommen. Von der Schrift her eine junge Engländerin (?) Die Karte ist adressiert an „Miss Given – Frau Dr. Ehrhorn in der Haarstraße in Hannover.“ Um die Jahrhundertwende eine gute Wohngegend in Maschseenähe. Wer auch immer ihr einen Gruß vom Steinhuder Meer gesandt hat, es ist in Reimform verfasst … und das ist bei der Recherche für ein Steinhuder-Meer-Projekt rund 125 Jahre später wieder in die Gegenwart getreten.

 

 

SACHSENHAGEN: 360-Grad-Schlossturm in Arbeit

Schlossturm – oberer Raum

 

 

 

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Schlossturm – unterer Raum

HAGENBURG: Als der Lehrer noch INFORMATOR hieß

1744 kaufte der Postmeister Joachim Hermann Engelke ein kleines Haus vom brachliegenden Salzbergwerk in Wiedenbrügge in der Nähe der Landwehr.  Er ließ es auf das Grundstück seines Freihofes umsetzen, direkt vorne an den Weg:

„… und darin eine Wohnung zur Schule und für den Informator errichtet, einen kleinen Backofen im Gange anlegen und einen Keller darunter graben lassen, oben unterm Dach aber, den aus der Spitze des großen Hauses genommenen Taubenschlag angelegt.“ (Hermann Wilhelm Engelke, Lagerbuch)

Da Engelke vom Lehrer als einem Informator spricht, was zu der Zeit eher auf einen Privat- oder Hauslehrer hindeutet, könnte es sich, ergänzend bestehenden Schule in Altenhagen, um eine private Schule möglicherweise für Kinder aus der Landwirtschaft gehandelt haben, wie sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Langen Straße in Hagenburg bestand.  

Karte des Engelkeschen Grundstücks im 18. Jahrhundert @Nachlass Gessert

A das Wohnhaus

B das Schulhaus

C mein Haus (Hermann Wilhelm Engelke)

D die kleine oder rothe Scheune

E die große Scheune

SACHSENHAGEN: Die Suche nach den Amtshäusern

Handelt es sich bei dem großen Haus im Stil der Weserrenaissance südwestlich des Schlossturmes wirklich um das Amtshaus? Oft wird der Beschreibung Amtshaus ein „so genannt“ davor gesetzt. Zweifel sind zu Beginn der Suche also angebracht. Und noch eine weitere, entscheidende Frage ist bisher offen: Wann ist es eigentlich gebaut, und von wem?

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