(Tafel21) Schanze (Wilhelmsteiner Feld)

 

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Moor holt sich Wilhelmsteiner Feld zurück

Das Wilhelmsteiner Feld ließ Graf Wilhelm 1761 bis 1777 als Gegenstück zum Wilhelmstein anlegen. Es ist kurz nach seinem Tod abgebaut worden, das Moor eroberte sich die „besfestigte Landschaft“ zurück.

Vor 247 Jahren gab der schaumburg-lippische Reichsgraf Wilhelm Ernst Lippe den Befehl zum Bau einer „contrée fortifiée“, einer „befestigten Landschaft“, im Gebiet zwischen seinem Schloß in Hagenburg und der zum Wilhelmstein gewandten Uferseite.

Der Graf befahl die Trockenlegung großer Teile des Hagenburger Moores – und das nur, so wurde unter seinen Untertanen gemutmaßt, um nach dem Bau der Inselfestung Wilhemstein weitere verrückte Pläne zu verwirklichen. Seit Menschengedenken hatten sie Kriege für unvermeidlich gehalten, durchziehende und plündernde Truppen erlebt und Einquartierungen im Ort mit allem nur möglichen Gleichmut ertragen.

Schanze in der Nähe des Hagenburger Schlosses.

Nun aber kam jemand daher – noch dazu ihr Landesherr – der sich kluge Gedanken machte, wie das alles zu ändern sei: „Es genügt“, hatte er geschrieben, „dass der Zerstörungstrieb zum unmittelbaren Wesen des Krieges gehört und das, was an Gütern dabei heraus kommt, … mit dem Elend des Krieges viel zu teuer erkauft wird.“

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32 U 521586 5809547
52.43570°N 9.31752°E
Höhe= 49.1m

Die gesamten Tourdaten sind hier herunterzuladen.

Nach Links: Die nächste Fleckentour-Station (Station 2) steht im Uhrzeigersinn 75 Meter entfernt.
Nach Rechts: Die nächste Fleckentour-Station (Station 18 – Försterteich) steht rund 2,1 Kilometer entfernt.


 

 

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