Info-Touren – Konzept

Aspekte der Stadtführung und Landschaftserklärung mischen sich mit sportlichen und Fitness-Aspekten. Eine moderne Interpretation von „Lernen in Bewegung“. Die zu den Tafeln gehörigen Internet-Seiten erzählen Geschichten in Wort, Bild und Ton und treffen damit  moderne journalistische Erzählweisen („Storytelling“) .

Videos

  • Integriert werden in die Tour

Audios:

  • Möglichst mit dem Ort oder sogar mit dem jeweiligen Thema besonders verbundene Menschen lesen die Tafeltexte ein.  Je nach Belieben kann jedes Schild einzeln unterwegs, oder auch als auch als Hörbuch genossen werden.
  • Audio-Interviews, oder die Erzählung einzelner Zeitzeugen können über Bilderstrecken gelegt werden.
  • Die Ortsatmosphäre besonders prägende Geräusche, wie zB. Kirchengeläut, Storchengeklapper,  Hufgetrappel werden hör- und abrufbar gemacht. Beispiel: In Sachsenhagen existierte eine Glockengießerei, diese Glocken wurden in die Nachbarorte zB. Hagenburg, Lindhorst geliefert. Ihr Klang

GPS

  • Angegeben werden im Internet die GPS-Punkte an den Schildern. Jede  in sich abgeschlossene Tour ist als GPS-Tour herunterladbar.

Schritte

  • Die Touren orientieren sich an der 10-000-Schritte-Regel. Auf den Schildern können – besonders bei Ortstouren – die Schritte zum nächsten Schild angegeben werden, besonders bei Ortsentferungen – im Internet werden diese Sondertouren einzeln zusammengefasst.
  • Bei einem Menschen zwischen 1,50 und 1,70 Metern beträgt die angenommene Schrittlänge 60 Zentimeter.
  • Bei Personen zwischen 1,70 Metern und 1,90 Metern werden 70 Zentimeter angenommen.

Finanzierung

  • Eine Tour einer Mischkalkulation.  Gewährleistet ist, dass der pro Tafel+Seite angegebene Preis jeweils einen vorher festgelegte Textlänge sowie einige aktuelle/historische Fotos im Layout, sowie die vereinbarte Tafel als auch das Gestell enthält.

Sachsenhagen – Stadttour

  • Der vom Gewerbeverein nicht mehr benötigte Schaukasten am Penny-Parkplatz entwickelt sich zu einem Anlaufpunkt für die Sachsenhäger Stadttouren.
  • Eine Karte beinhaltet die Übersicht über:
  • Stadtrunde  (Die vom Seniorenbeirat vorgeschlagene Tour)
  • Stadtgeschichte(n)
  • Mittendurch
  • Festrunde (Nienbrügge 400)
  • sowie
  • Quartiere,
    Gastronomie,
  • Gewerbe
    wichtige Einrichtungen
  • Für auswärtige Besucher stehen Parkplätze zur Verfügung, um von dort aus mit dem Rad in und um Sachsenhagen auf Entdeckungsreise zu gehen.
  • angesichts der Vorüberlegungen für eine ortsumrundende Radroute (Seniorenbeirat) und für eine Stadttour (DENKSTUBE), sowie der bestehenden Fahrradverbindung von der Bergtrift zur Schule,  übersende ich Ihnen analog der Fleckentour in Hagenburg ein Konzept für ein gemeinsames Beschilderung und ein elektronisches Portal für die Routen in der Stadt Sachsenhagen.
  • Empfehlenswert wäre jeweils eine Wegeführung mit Schildern verschiedener Größe. 
  • Kleines Schild mit Tourname + Fahrradsignet + QR-Code
  • Mittleres Schild mit Tourname + Fahrradsignet + QR-Code
  • Großes Schild mit Tourname + QR-Code

Spannende Kombination von Tradition und Fortschritt (ca. 1995)

Auf der einen Seite steht eine gewaltige Menge von Bildern, Texten und Erinnerungen. Einiges davon ist niedergelegt in Büchern. Vieles verstaubt in Archiven. Das Meiste ruht als angehobener Schatz in Schubladen, Schuhkartons und in den Gedächtnissen der lebenden Menschen.

Auf der anderen Seite sind in den vergangenen Jahren neue Medien entstanden, deren Speicherfähigkeit ins Unermeßliche geht. Inzwischen würde zum Beispiel die Festplatte eines handelsüblichen Personalcomputers ausreiche, um Bilder und Dokumente eines mittleren Stadtarchives aufzunehmen.

Obwohl zwischen der papiernen Tradition und dem elektronischen Fortschrittt spannende, sinnvolle und dauerhafte Kombinationen denkbar sind, wird davon bisher nur wenig Gebrauch gemacht. Dabei handelt es sich meist um aufwendig Produziertes, bei der hinter der ausgefeilten und technisch hochwertigen 3D-Animation das Übrige weit in der Qualität zurückbleibt. Oder – häufig im Internet zu betrachten – der geschichtliche Beitrag zu einem technisch aufwändigen und optisch durchaus ansprechenden Stadtporträt nur aus zusamenhanglos eingescannten und zusammengeschriebenen Stücken der Stadtchronik besteht.

Bisher bestätigen nur wenige Ausnahmen die Regel. Geschichtsdarstellung dient als Alibi, regionale Kultur wird verzerrt und sinnentleert oder auch gar nicht aufgearbeitet. Ganze Regionen, Städte und Gemeinden verschenken die geradezu idealen neuen Möglichkeiten, ihre Vergangenheit zeitgemäß zu dokumentieren und zu analysieren.

Das passiert oft deshalb, weil die Möglichkeiten der neuen Medien nicht erkannt, oder (noch) nicht ernst genommen werden. Maßstab ist immer noch das, „was man schwarz auf weiß besitzt“ – also getrost bergeweise in die Archive tragen kann. Dort schlagen sich Fachleute mit Gebirgen von säurehaltigem Papier herum, die nur mit teueren Verfahren konserviert werden können und ordnet langsam vergilbende Fotos in die Schränke. Die Erinnerung einer Stadt altert. Die Arbeit mit und an der Geschichte interessiert nur noch wenige Spezialisten.

Zeitgleich nimmt die Zahl der Computer in Privathaushalten explosionsartig zu. Stadtverwaltungen, Firmen, Vereine und andere Institutionen präsentieren sich im weltweiten Internet. Schulen werden mit großangelegten „Multimedia-Initiativen“ technisch hochgerüstet, um Kinder als künftige Nutzer im Umgang mit Techniken fitzumachen. Was aber fast völlig fehlt, sind zeitgemäß aufbereitete Inhalte aus der Region, aus der Stadt und aus der Gemeinde.

Buchholz i.d.N. bekommt ein digitales Gedächtnis

Buchholz in der Nordheide wird nun erstmals in Niedersachsen ein „digitales Stadtgedächtnis“ – Arbeitstitel – bekommen. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Buchholz, in Koordination mit dem Niedersächsischen Städtetag und gefördert von einigen, namhafte Sponsoren erarbeitet das Medienbüro Denkstube zur Zeit das Pilotprojekt einer neuen „Niedersachsen CD-Edition“.

Historiker, Journalisten und EDV-Experten konzipieren eine vielfältige CD zur Stadtgeschichte. Sinn ist es, möglichst viele Gruppen und einzelne Einwohner zu motivieren, sich an der Geschichtsschreibung ihrer Stadt zu beteiligen und so eine gemeinsame Identität zu schaffen. Die CD bietet in der Erweiterung Platz für die Dokumentation von Schulen, Vereine, die Geschichte von Firmen und die Biografien von Buchholzern. Das von der Denkstube hergestellte „Gerüst“  mit den Haupt-Entwicklungslinien der Stadt hat beliebig viele Schnittstellen, ermöglicht an jeder Stelle ergänzende und weiterführende Beiträge.

Eine Vorstellung des Pilotprojekts erfolgt im Niedersächsischen Landtag.

Das „Gerüst“

Die Zugangsebenen“  bilden drei Karten von Buchholz (und ein Stichwortverzeichnis), die prägnante Entwicklungsstadien des Ortes darstellen.

1900 – Heidedorf mit Eisenbahnknotenpunkt

1950 – Ein Dorf an der Schwelle zur Stadt

Chronologischer Zugang: Jede Landkarte ist als sensitive Grafik ausgebildet. Auf ihr werden Gebäude und Plätze markiert. Klickt der Nutzer einen von ihm ausgewählten Punkt an, wird er zu dem Dokument geführt, mit dem die Grafik verlinkt ist.

Er kann sich nun horizontal auf der (Zeit-)Ebene der Karte bewegen und so das Leben in Buchholz zum Beispiel um die Jahrhundertwende herum erkunden, sich Siedlungsstrukturen anschauen, oder auch ein Bild über einige der handelnden, zeitgenössischen Personen machen.

Seitenaufbau

Das Layout der Seite ist einfach und übersichtlich gestaltet. Für den Nutzer bleibt die Konzentration auf das Wesentliche erhalten. Die „Wege und Vernetzungen“ sind übersichtlich angeordnet. Die in Tabellenform gestaltete Seite ermöglicht eine unkomplizierte Arbeit.

Das Gesicht und der Hintergrund der Seite entspricht dem Layout der Buchholz-Seiten. Das ist wichtig im Sinne der Wiedererkennbarkeit.

Jede Standard-Seite enthält dieselben Elemente. Dazu gibt es die Sonderformen „Buchholzer Köpfe“, „Buchholzer Straßen“, o.äh.

CD-Verwendung

Aufbau einer vernetzten Bilder- und Datensammlung „Buchholz-Archiv“. Die Originale werden fachgerecht aufbewahrt, gearbeitet wird mit den eingescannten Exemplaren, Erfassen und Zusammenführen von privaten Sammlungen. Archivar oder Archivarin ist in der Lage, mit dem Laptop, au dem sich ein großer Teil des Archivbestandes befindet, externe Interviews zu führen,

Aufbau von verschiedenen Zugangslisten – „Findbüchern“ nach fachlichen Kriterien.

Eventuell Betreuung einer Internet-Präsenz, die über Links auch mit privaten Nutzern verbunden ist. Fachliche Beurteilung und Vergabe von „Musterseiten“ per Email an Interessierte. Vergabe mit Links auch für Privatseiten, Vereine o.äh. – Aufnahme in ein spezielles Inhaltsverzeichnis.

Öffentlichkeitsarbeit, themenbezogene  Vorträge, z.B.: Rund um den Bahnhof.

Schulen

Verwendung des Materials im Unterricht. Themenbezogene Arbeit. Erstellen von neuen Armen in verschiedenen Kursen.

Leistungskursus Regionalgeschichte: Archivrecherche, Quellenkritik, Medienfertigkeit

Vereine., Firmen, Verbände

Erstellen einer eigenen Seite. „Verlinken“ nach Absprache mit dem, Gesamtprojekt.