(Tafel03) Rhododendronallee

Ein sehenswertes Fliederblau und Lila: Viele „Rosenbäume“ (griech. Rhododendren) hüllen mit ihrem zauberhaften Blütenschmuck jedes Jahr Ende Mai/Anfang Juni die Allee auf mehren hundert Metern Länge in Farben. Vor 100 Jahren ließ das Fürstenhaus für ihren Sommersitz am Steinhuder Meer die Pflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse in Reih‘ und Glied an die Hauptzufahrt setzen.

Repräsentatives Gesicht für Gesamtanlage

Gestalterisch bildet die Rhododendronallee einen recht jungen Teil des Schloss- und Gartenensembles am Schloss Hagenburg: 1913 ließ der letzte regierende Fürst, Adolf II. zu Schaumburg-Lippe, auf einer Länge von rund 400 Metern 1000 Rhododendren aus Westerstede pfl anzen. Auch den kreisrunden Goldfi schteich in der Nähe des Schlosses ließ er mit Rhododendren einfassen. Noch zu Lebzeiten von Bathildis zu Schaumburg-Lippe, Großmutter des jetzigen Familienoberhauptes Alexander zu Schaumburg-Lippe, konnte es passieren, dass Spaziergänger auf der Allee von dieser angesprochen wurden.

Gemeinde hat Pflege übernommen

1998 und 1999 lichteten Arbeiter des Landkreises Schaumburg das „Knick“ aus und arbeiteten die Rhododendronallee auf. Die Fürstliche Hofkammer bezahlte 60 junge Pflanzen „Catawbiense Grandiflorum“ und „Roseum Elegans“, fliederblaue und rosarote Arten, die bereits in der Allee vorkommen.

Seit 2009 hat die Gemeinde – beratend unterstützt vom Forstamt des Landkreises Schaumburg – die Pfl ege übernommen, um die Allee für den Tourismus nutzbar zu halten. Nur, einen geharkten Kiesweg, wie es noch einigen Jahrzehnten der Fall war, wird es wohl nicht wieder geben.

 

32 U 521586 5809547
52.43570°N 9.31752°E
Höhe= 49.1m

Die gesamten Tourdaten sind hier herunterzuladen.

Nach Links: Die nächste Fleckentour-Station (Station 2) steht im Uhrzeigersinn 75 Meter entfernt.
Nach Rechts: Die nächste Fleckentour-Station (Station 18 – Försterteich) steht rund 2,1 Kilometer entfernt.


 

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